Wesen 

Die Maine Coon ist in ihrer Größe, Wildheit und gleichzeitiger Sanftmut einzigartig. Sie ist die größte Rasse unter den Rassekatzen. Kätzinnen können bis zu 7 kg schwer werden, Kater dagegen etwa 10 kg. Ausnahmen bestätigen die Regel. :-) Maine Coons sind Spätentwickler, die erst mit 4 Jahren wirklich ausgewachsen sind.

 

       
Trotz ihres wilden Aussehens und ihrer extremen Größe sind die Coonis sehr verschmuste, gesellige Katzen. Sie vertragen sich sehr gut mit anderen Haustieren. Es ist unbedingt zu empfehlen sich eine zweite Katze dazu zu nehmen, wobei die Rasse dabei egal ist. Sie brauchen einen Spielgefährten. Sie haben ein sehr gutmütiges und verspieltes Wesen, brauchen aber sehr viel Aufmerksamkeit und Zuwendung, die jedoch auch oft mit Nachdruck "eingefordert" wird. Sie sind sehr liebevoll und menschenbezogen, daher folgen sie einen oft auf Schritt und Tritt in jedes Zimmer.

 

       
Maine Coons sind wahnsinnig neugierige Katzen. Sie werden schnell merken, dass sie fast keinen Handgriff tätigen können ohne dass eine Coonie Ihnen über die Schulter blickt.

 

       
Ihr Temperament liegt ungefähr zwischen den ruhigen Persern und den lebhaften Orientalen.

 

       
Es ist auch nicht zu empfehlen Ihre Maine Coon in einer sehr kleinen Wohnung zu halten, denn sie brauchen viel Platz zum Toben, einen deckenhohen (sehr stabilen :-)) Kratzbaum, aber auch Rückzugsmöglichkeiten.

 

       
Eine von vielen Besonderheiten der Maine Coon ist ihr "Gurren". Sie plaudern sehr viel mit ihren Menschen. Weiters, im Gegensatz zu anderen Rassen, lieben die Coonies das Wasser! Ein bisschen Plantschen in der Wasserschüssel, ein bisschen mit in die Badewanne oder auch in der Waschmuschel. Dazu kommt, dass sie vom Wesen den Hund ähnelt. Sie tragen ihr Spielzeug im Mund spazieren. Und sie "stehlen". Autoschlüssel, Kugelschreiber, alles was "zur freien Entnahme" liegt kann eine Coonie "brauchen".        
         

Aussehen

G E S A M T E I N D R U C K
 
kräftig gebaut, robust, muskulös
 
K O P F F O R M
 
Mittlere Beine, außer bei älteren Deckkatern, bei denen er breiter sein darf. Wangenknochen hoch angesetzt. Die Nase und das Gesicht sollten mittellang sein, mit einem kantigen Umriss der Schnauze. Kinn soll kräftig sein und in einer Linie mit Nase und Oberlippe verlaufen. Alle Kater haben einen breiten Kopf, kräftigere Nackenmuskeln und steinharte Kinnbacken. Mit mittlerer Länge meinen wir die Mitte zwischen Persern und Siamesen.
Ein guter Anhaltspunkt: Der Abstand zwischen Ohrenansatz und Nasenansatz sollte so lang sein, wie die Nase vom Ansatz bis zur Nasenspitze. Die Schnauze ist kantig aus allen Richtungen gesehen, nicht aufwärtsstrebend oder spitz. Das Kinn ist im Profil deutlich zu sehen. Ein fliehendes Kinn ist nicht erlaubt.
 

O H R E N

 
Groß, mit Haarbüscheln versehen. Breit an der Basis, spitz zulaufend, hoch angesetzt und weit auseinanderstehend. Haarbüschel in den Ohren. Die Ohren sind hoch am Kopf angesetzt und sollten mindestens um eine Ohrenbreite auseinanderstehen.
 
A U G E N
 
Groß, weit auseinanderstehend, leicht schräg gesetzt. Die Augen sind groß und rund und geben der Maine Coon ein eulenhaftes Aussehen. Die schräge Stellung der Augen darf keinesfalls einen orientalischen Ausdruck verleihen.
 
N A C K E N
 
Mittellang. Maine Coons haben einen Hals, der auch dann auffallend lang ist, wenn sie ihr volles Fell tragen. Bei Katern erscheint er durch die ausgeprägten Muskeln optisch kürzer.
 
K Ö R P E R F O R M
 
Muskulös, kräftig, mit breitem Brustkorb, mittelgroß bis sehr groß. Der Körper sollte langgestreckt sein und kantig wirken.
Beine und Pfoten: Beine kräftig, muskulös, weit angesetzt, von mittlerer Länge und gut proportionierten Pfoten, groß, rund, mit Haarbüscheln versehen. Die Haarbüschel an den Sohlen sind bei manchen Katzen so lang, dass sie zwischen den Zehen mehr als 2 cm hervorstehen. Im Vergleich zu anderen Katzen sind die Beine lang, sie wirken jedoch durch den langgestreckten Körper nur mittellang.
 
S C H W A N Z
 
Lang, breit am Ansatz, spitz zulaufend, mit langem, wehendem Fell. Als Faustregel gilt, dass er genau so lang wie der Körper sein sollte. Der Schwanz ist nicht so buschig, er hat Unterwolle mit darüberliegendem Deckhaar. Er erscheint nur buschig, wenn er ausgerichtet ist.
 
F E L L
 
Dicht, kurz an den Schultern, länger am Bauch und an den Hinterbeinen. Kragen ist erwünscht. Textur seidig mit locker fallendem Fell. An Kopf und Schultern ist es dicht und kurz.
Von den Schultern abwärts zum Bauch hin wird es länger. Die Unterwolle ist weich und fein unter gröberem, glatten Deckhaar. Im warmen Klima kann das Fell kürzer werden, es variiert mit den Jahreszeiten und Klima. Nur der Schwanz bleibt buschig.